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OMFG Where?! %$!.§?&

Ja wo ist Kapitel 1?!

Da ich einige Storyfehler hatte bzw. mir noch was viel schöneres für die Vorgeschichte ausdenke lass ich es jetzt erstmal weg...ihr könnt es euch ja dazu denken :P

Naja früher oder später wenn ich alles fertig hab (so um die 20Kapitel die immer größer werden ^^) wird eh auch nochmal alles neu aufgerollt, also ich mein jetzt es werden Fehler korrigiert etc.

Bis dahin hf stfu gg =)

15.10.06 21:36


Kapitel 3

 

 

Ich fuhr mit meinem ´96 Chevy Caprice auf den Highway in Richtung Police Department, wo bereits mein Chef mich erwartet. Ich denke mir nichts weiter dabei und konzentriere mich lieber aufs fahren. Man hörte durch die starken Regengüsse nicht mal mehr die anderen Autos, sondern nur noch die auf die Windschutzscheibe prasselnden Regentropfen und das quitschen der Scheibenwischer. Es ist schon verdammt schwer etwas auf der Straße zu erkennen, vorallem wenn man eine Nacht durchlebt hat, wie ich es spüren musste und man kaum die Augen richtig öffnen kann.

Ich bog in die Ausfahrt ein und von hier aus waren es nurnoch wenige hundert Meter bis zum Department...und mal wieder einige rote Ampeln. Als ich nach einer halben Stunde Fahrt am Department ankam parkte ich noch mein Auto auf dem Parkplatz und ging durch den Regen in die Eingangshalle. Es lag ein herrlich warmer Geruch von Kaffee in der Luft...und natürlich von Donuts. Was wäre auch nur ein Officer ohne seine Smith & Wesson und seine Donuts.

"Guten Tag Terrence, wie ich sehe sind sie spät dran." begrüßte mich eine meiner weiteren Kollegen, mit einem grinsen im Gesicht, am Empfang. Ich ging einfach nur Wortlos weiter, mir war einfach nicht nach Lächeln zumuten.

Ich machte lieber einen großen Bogen um das Chefbüro man weiß schließlich nie mit welcher Böshaftigkeit diese Leute auf dich zu kommen können, achja und Respekt zeigen sie auch keinen, wenn dann nur ein klein wenig und verpackt in einem minder lustigen Witz. Mir fiel auf das ich sogar ein wenig lockerer drauf bin, liegt wohl an dem ganzen Zigarettenrauch hier oben, hier wird ja eh mehr geraucht als gearbeitet.

Als ich mich in meinem Büro auf meinen Sessel gesetzt habe spürte ich förmlich den Alter des Sessels, als er ein lautes Quitschen von sich gab. Tja und nun fängt der Teil meines Jobs an den ich noch mehr hasse als Zigarettenrauch und wütende Chefs...Schreibarbeit.

Ein wenig gelangweilt und immernoch Müde tippte ich auf der Tastatur rum und kaum setzte ich den Buchstaben ins neue Dokument, schossen mir wieder die Gedanken durch den Kopf...das viele Blut, dieser letzter Anblick...dieser Hass auf den Mörder.

Es müssten wohl noch Stunden vergangen sein in denen ich in meinem Büro saß und ja es wurde sogar schon langsam Dunkel draußen solange saß ich hier, ein Glück das ich ungestört arbeiten kann. Der letze Punkt meines Berichts ließ mich endlich frei und ich konnte mich wieder wichtigerem widmen, und zwar dem Aufklären des Falls, auch wenn ich am liebsten es einem Kollegen weiterleiten würde, aber diese Sache ist persönlich. Noch bevor ich was anderes machen konnte ließ ich mich ein wenig runter rutschen auf meinem Sessel und nickte ein.

Leicht blinzelnd und immernoch ein wenig benommen entschied ich mich ein wenig draußen auf den Straßen aufzuhalten, vielleicht bringt mir das die ein oder andere Inspiration und noch wichtiger, ich kann mir einen klaren Kopf verschaffen. Draußen auf meinem Parkplatz stand mein Auto, schwarz und leicht schimmernd durch feine Regentropfen und Mondlicht darauf.

Mit einem leisen Brüllen ging der Motor an und schon wurde es wieder leiser, lediglich ein Surren konnte man noch im Wagen warnehmen. Ich fuhr die 56t entlang und hielt ab und zu mal sinnlos an ein Paar Ampeln. Die Straßen waren wie leer gefegt und die vielen Lichter an den Häusern und Laternen beleuchteten fein den feuchten Asphalt, sodass einem alles noch viel Bunter vorkam als es schon ist. Die Ampel schaltete auf Grün und ich sah ein Taxi auf der anderen Seite das nun das Pech hatte eine rote Ampel ab zubekommen. Langsam gab ich gas und das Auto fing wieder an seinen leisen Ritt durch die Nacht fortzusetzen. Ich bog in die nächste Straße ein und kam langsam in ruhigere Gefilde, wo sich nurnoch feine Herrenhäuser aneinander reihten mit Räsern die wohl alle exakt bis auf den Millimeter abgestimmt wurden. Schließlich kam ich an das eine Haus an...dort wo alles begang und dort wo alles endete.

 

Ich enfernte die Polizeiabsperrung an der Tür und ging hinein...fast wie das Tor zur Hölle, was einst mal mein Haus war.

21.8.06 23:41


Du

Es war immer dieses Lächeln das mir Mut gegeben hat, das mich immer fast erstarren lies vor Schönheit. Es war Traumhaft mit dir, genial, Göttlich...

Wir lagen da zu zweit und doch allein.

Nurnoch für uns. Du und ich, ich und du.

Ich vergaß für den Moment all meine Probleme.

Deine Wärme, ich fühlte mich geschützt, nicht mehr im Stich gelassen.

Ich hatte einfach alles was ich bräuchte, es war so Perfekt...du warst Perfekt.

Ich wollte dich fest halten, nie mehr loslassen, für mich behalten.

Alle Zweifel vergessen - Glücklich sein.

Doch auch Glück hat mal seine schlechten Seiten.

Es gibt kein Uns. Alles nurnoch ein Wunschdenken.

Muss lernen damit umzugehn, dennoch nicht verlieren.

Du sagtest es sei schwer, ich respektieres.

Allerdings frag ich mich, "Warum?"

Ist es das Wert? Wir sind immernoch Freunde, zum Glück..

Und irgendwann werd auch ich es vergessen, doch wann?

Sind es Sekunden? Stunden? Monate?

Ich weiß es nicht...

Es bleiben schöne Erinnerungen die mich wach halten, bis auch ich verstehe.

Ein Traum. Zerplatzt.

 

 

(Nein aufkeinenfall ist dies an eine Person gerichtet! Was denkt den ihr? O.o Man wird ja wohl noch Gedichte schreiben dürfen, auch wenns blöd klingt als Junge xD )

17.8.06 02:39


Wo ist mein Strudel?

Sehr geehrtes Kaba-Team, 

Ich habe bereits Dutzende von Kaba-Produkten erworben, jedoch keines verhalf mir bisher in den auf der Rückseite jedes Kaba-Produktes beschriebenen Kaba-Strudel zu gelangen. Ich habe sämtliche Geschmacksrichtungen durchprobiert und auch schon versucht das gesamte Pulver einer Packung so zu essen. Danach wurde mir zwar schwindlig und schlecht, jedoch sehe ich hier wenig Parallelen zum auf den Produkten beschriebenen Strudel. Ich bin verzweifelt und weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich bitte um eine schnellstmögliche Rückmeldung. Mit freundlichen Grüßen Tuk Tuk aka Ray

16.8.06 00:28


So, Mooontag. Was wollt ihr hören? Schreibt mir au ma paar Kommentare, ich komm mir sonst so vor als wenn ich hier Romane für mich selbst schreib.  (recht sinnlos oder?)

Okay, erinnert ihr euch an die komische Story von letzt? (nicht des Schwimmbad)

Ich schreib jezz mal ... also ich versuch jetzt mal Woche für Woche weiter an der zu schreiben. Ma schauen ob es klappt

Kapitel 2 

Altbekanntes

Der Krankenwagen und noch andere von der Streife kamen herbei um den Tatort zu untersuchen, ich konnt hier nicht mehr viel tun, ehrlich gesagt wollt ich auch nichts mehr hier tun. Ich wollte einfach weg.

Auf dem Weg zu meinem Apartment schossen mir viele Gedanken durch den Kopf: Wie es passiert ist, Warum es passiert ist...Wer so etwas nur tun kann?! In meinem dreckigen, alten Apartment das am Rande von Chicago liegt, hab ich mich einfach auf die Couch gelegt und den Fernseher eingeschaltet, es lief irgendeine Wiederholung einer Serie, die mich eigentlich nicht sonderlich interessierte. Ich schlief dann einfach ein...

Ich wurde plötzlich durch ein Klingel geweckt. Es war das Telefon, ich stand auf und alles drehte sich und wirkte verschwommen, es war fast wie ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Im Fernsehen sah ich wie eine Frau ermordet wurde...es sah so aus wie aus meinen Gedanken geschnitten und dann ging aufeinmal der Fernseher aus als man den Mörder zeigen wollte. Seltsam.

Ich schleppte mich zum Telefon und nahm ab: "Inspektor, Terrence" sagte ich, "Ich Liebe dich" wurde es mir von der anderen Leitung zugeflüstert. Ich bekamm ein Schock, es war Sarah, aber sie wurde doch ermordet. Ich hört aufeinmal nichts mehr, nichtmal wie aufgelegt wurde oder irgendein Ton das Telefon war wie tot. Stimmen im Hausflur  haben mich nach draußen gelockt und ich ging aus meinem Apartment. Vor mir an der Wand stand blutverschmiert geschrieben "Du wirst es nicht finden". Ehe ich mir was dabei denken konnte hörte ich Schritte von Schuhen mit Absätzen einen Flur weiter und ich rannte instinktiv los. Das Geräusch entfernte sich immer weiter je schneller ich rennen wollte aber ich konnte nicht schneller, alles um mich herum bewegte sich total langsam, ich fühlte mich wie in einer Zähen-Masse und gefangen. Der Flur zog sich immer weiter in die Länge und die Wände um mich herum verschwimmten am Ende des Ganges sah ich nichts ausser Dunkelheit. Die Schritte waren nicht mehr zu hören und auf einmal kam ich an einer Tür an. Die Neugierg war in mir unerträglich groß und ich öffnete die Tür und dann stand sie da, Sarah!

Ich schreckte auf und wurde durch ein Telefon Klingeln geweckt...

Es war alles nur ein Traum, wieder zurück in der Realität ohne Surreale Fluchtwege. Alles ist zum Kotzen, aber es ist Real. Der Fernseher lief und es waren die ganz normalen 8Uhr Nachrichten zu sehen, beinah hät ich schon das Telefon vergessen würde es nicht unaufhörlich klingeln. Ich nahm ab und ehe ich was sagte- "Verdammt, Terrence! Was soll das? Sie sind ja immernoch zuhause, wissen sie denn wie viel Uhr es ist?!" Er senkte seine Stimme und begang etwas ruhiger zu reden "Sie wissen doch wenn sie ein Problem haben sie können doch zu den Anonymen Alkoholiker gehen, sie haben doch die Addresse." Ich war zu müde um noch irgendwas zu sagen oder mich zu rechtfertigen, aber bei dem was ich gerade erlebt hab und wie ich mich fühle würde eine Therapie gegen Shizophrenie wohl doch eher helfen. "Es tut mir leid, Terrence aber wenn das so weiter geht muss ich sie vom Dienst suspendieren. Und jetzt machen sie sich fertig, man bezahlt sie nicht umsonst."

Ich fühlte mich wiederlich, ich schämte mich für mein Abzeichen-ob ich es überhaupt verdient habe?

Ich nahm die Schlüssel, schaltete den Fernseher aus und nahm meine Lederjacke, da es mal wieder draußen regnete.

Ein neuer Tag in der immernoch altbekannten, kalten Welt.

7.8.06 15:38


Deutschland sucht den Superdepp!

Ach Nein, es nimmt einfach kein Ende!

Kaum ist eine Staffel vorbei und es wurd mal wieder jemand zum Affen im Musik-Bizz gekrönt schon kommt eine neue und wieder müssen wir uns ein halbes Jahr (ehrlich gesagt weiß ich net wie lang dieser Unsinn im Fernseh läuft) mehr oder weniger witzge Tanz und Gesangseinlagen anschaun. Natürlich darf man ja nicht die tollen Sprüche des Herrn Dietääär Bohlen´s vergessen, unser super Macho und Sprücheklopfer des 21. Jahrtausends.

Das Ulkige daran ist ja das eigentlich nur RTL und seine Moderator-Haustiere daran verdienen! Die Superstars werden nur aus Spaß zu Superstars gemacht. Hallo?! Wir bestimmen ja letztendlich sogar wer die Superstars werden. Das ist total bekloppt...wir...die Deppen die vor der Röhre sitzen (oder für die Reichen: "die vor dem Plasma sitzen..." haben doch eigentlich garkeine Ahnung was gut ist! Wir hören es, denken uns mh...ja der so und so is besser und dann machen wir dem halt zum Star. Ja toll, dann singt er ein Lied das auch noch vielen zuerst gefällt und danach ist er auch wieder vergessen. Zum Teil weil er uns Egal wird und dann noch, weil diese Personen meist dem Stress nicht gewachsen sind. Diese Personen fangen nicht von klein auf an und steigern sich rein, Nein, die müssen gleich 300 PR-Termine in der Woche meistern! Für einen Neuling absoluter Selbstmord.

Tja, da müssen wir halt wieder wohl oder übel durch. Aber nach all den Staffeln frag ich mich auch noch, Kann es nach paarn Hundert Staffeln Popstars, DSDS etc. wirklich noch soviele Leute mit Talent geben wenn jedesmal 1000 Leute ausgeschieden werden?

Ich glaube nicht...

In diesem Sinne Schönes Leben noch!

Robert "Poppstar" Schmelzer

28.7.06 14:11


Freibad!

Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch, ein Buch, eine Flasche ALDI-Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein und setzte mich ins Auto. Natürlich müsste ich nicht mit dem Auto fahren. Aber Rad fahren ist genauso zum Kotzen wie Straßenbahn fahren ... Und zu Fuß geht nun wirklich nicht!Also, ich fahre zum Schwimmbad. Je näher ich dem Schwimmbad komme, umso größer wird die Zahl der Radfahrer, die mi sonnigem Gemüt kreuz und quer nebeneinander und sowieso überall auf der Straße herumschlingern, die Sonnenbrille auf der Nase und tonnenweise Krempel im Körbchen, wie z.B. Luftmatratzen, Kühlboxen, Sonnenschrime oder ihren Nachwuchs. Man könnte glauben, manche wären aus ihren Häusern vertrieben auf dem Weg in die Fremde - aber nein, sie wollen tatsächlich nur ein Tag ins Schwimmbad. In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen sie also unkoordiniert vor meinem Auto herum. Aber ich lasse mich nicht entmutigen und suche einen Parkplatz. Schatten wäre toll.

Am besten nicht zu weit weg. Ich suche ungefähr eine halbe Stunde und stelle mich dann siebeneinhalb Kilometer vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im absoluten Halteverbot auf einen Sonnendurchfluteten Radweg, den die oben erwähnten Bekloppten komischerweise eisern ignorieren. Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch fünf ältere Herren in "Team Telekom"-Outfits, die lauthals verkünden, dass sie nach 20 Km. Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen werden. Interessante Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, mit dem Krankenwagen zurück. Drei Teenies zwängen sich durch die Reihe nach vorn. Auf meinen freundlichen Hinweis, sie sollten sich doch bitte hinten anstellen, antwortet einer mit einem ebenso freundlichen: "Halt doch die Fresse, Schwuchtel!" Aber ich freu mich einfach nur weiter auf das kühle Nass und passe nebenbei auf, dass mir im Gedränge keiner den Geldbeutel klaut. An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Ermäßigung geltend. Die freundliche Dame bittet mich herien, lässt sich Studentenausweis, Personalausweis, Führerschein, EC-Karte, Organspender-Karte, Impfpass und Geburtsurkunde vorlegen und unterzieh mich einem Lügendetektor-Test.

Nachdem das BKA meine Fingerabdrücke überprüft hat, gewährt man mir tatsächlich ermäßigten Einlass in den Badespaß-Park! Ich suche mir ein nettes Plätzchen auf der Wiese , lege mein original rotes Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte Portion Pommes und freue mich auf den schönen Tag. Die Vöglein singen, die Kinder schreien und die Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei von Rammstein, welches aus ihrem Ghettoblaster dröhnt. Dann erfreue ich die Bienen und Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fuß mit einer pampigen, stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie lustig um mich herum. Ach, das Leben ist schön! Nachdem ich mich eine halbe Stunde in der Sonne geräkelt habe, bekomme ich langsam Durst und greife zu meinem Wasser. Als ich gerade trinken möchte, donnert mir ein Fussball lustig hinten auf die Birne, was dazu führt, dass ich mir am Flaschenhals ein noch lustigeres kleines Stück vom Schneidezahn abschlage. Ich drehe mich um und da steht, so ein Zufall, das sympathische kleine Arschkind vom Eingang! Entschuldigend sagt der Kleine zu mir: "Gib mein Ball her, du Missgeburt!" Da kann ich natürlich nicht Nein sagen und werfe ihm den Ball zu. Im Schwimmbad ist es echt toll! Doch ein Schluck Wasser konnte mich nicht wirklich erfrischen. Zeit für einen Sprung ins kühle Nass! Nachdem ich einen netten Mann neben mir darum gebeten habe, doch ein Auge auf meine Sachen zu haben, während ich schwimme, schlendere ich zum Becken. Hier ist es toll! Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir mit dem Kopf in die Eier und fängt an zu heulen. Die Mutter schreit mich ein wenig an, was mir einfiele, so einfach am Becken vorbeizugehen, wenn ihr Kind da herumtobt. Ja, das tut mir natürlich Leid ... hätte ich auch wirklich besser aufpassen müssen. Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt schön! Das Sonnenöl von tausenden Leuten schillert auf der Wasseroberfläche, durch die Chlorverätzten Augen scheint die Welt in einen lieblichen Schleier gehüllt. Ich tauche unter und genieße gerade den Wechsel zwischem kaltem Wasser und warmem Pipi, als mir ein nettes kleines Kind vom 3-Meter-Brett auf den Rücken springt. Als ich japsend auftauche, um mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das gleiche Kind wie eben war! Hach, wie nett! Hoffentlich hat es sich nicht wehgetan! Es hört auch tatsächlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm meine Uhr geschenkt habe. So ein liebes Kind! Raus aus dem Wasser, zurück zum Platz. Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf meine Sachen aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch nicht. Dafür aber sein Hund, der gerade mein Schnitzelbrötchen frisst um danach in meinen Turnschuh zu scheißen. Netter Hund! Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen ... aber jetzt ist es doch langsam genug. Ich packe meine Sachen zusammen und dne blöden Hund in die Kühlbox seines freundlichen Herrchens. Selbige lasse ich feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustig den wilden Ritt an, während ich ein paar Takte "Surfin´ USA" pfeife. Mit dem Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe es aufs Dach der Umkleidekabinen. Jetzt habe ich mich schon beinahe beruhigt. Ich schlendere zu meinem Fussball-Freund, nehme ihm den Ball ab und schieße ihn mit einem beeindruckenden Vollspann aus aus ein Metter Entfernung direkt in sein nettes Gesicht. Nachdem er blutüberströmt nach hinten umgefallen ist, nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein kleines Feuerchen zu legen und mache mich auf dem Weg zum Ausgang. Als ich am Beckenrand vorbeikomme, sehe ich mein Kumpel vom 3-Meter-Brett. Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu fischen, nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose des netten kleinen Schweinepriesters und hänge sie nicht weit entfernt an einen hohen Ast. Als ich am Ausgang ankomme, schau ich mich ein letztes Mal um: Der Fussball-Penner hüpft plärrend um seinen brennenden Rucksack herum (das Feuer hat inziwschen auf benachbarte Gastmatten übergriffen), die kleine Nervensäge hüpft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (umzingelt von kreischenden Mädchen) und der nette Nachbar sucht seinen Hund. Die fest verschlossene Kühlbox zieht immer noch ihre Bahnen im Wellenbecken und das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidedach zu. Die Rechnung müsste inzwischen bei 98 Euro liegen. Als ich zum Auto zurückkomme, hängt ein Strafzettel dran. Ich nehme ihn ab, lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steig ich in meine "kleine Mikrowelle" ein und denke:

"Gar nicht so schlecht, so ein Besuch im Freibad."

28.7.06 13:50





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